Die Karausche

Die Karausche gehört zur Familie der Karpfenfische und wird auch als Bauernkarpfen oder Moorkarpfen bezeichnet. Sie hat keine Barteln und große Schuppen. Karauschen können bis zu 64 Zentimeter lang, 10 Jahre alt und 3 Kilogramm schwer werden.

Sogar in sauren Moorgewässern mit niedrigem Sauerstoffgehalt und sehr geringem Nahrungsangebot bilden sich kleine Populationen. Im Blut der Karauschen befindet sich ein Alkoholanteil, der es ihnen ermöglicht sogar vollständiges Durchfrieren von Gewässern zu überleben. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Bis zu 5 Tage ohne Sauerstoff auskommen.

In der Laichzeit von Mai bis Juni legen die Weibchen der Karausche bei einer Wassertemperatur von mindestens 14 °C ca. 150.000-300.000 klebrige, 1 bis 1,5 mm große Eier an Wasserpflanzen ab. Die Jungfische schlüpfen dann nach 3-7 Tagen. Auf dem Speiseplan der Karausche stehen v.a. kleine wirbellose Tiere wie Würmer, Wasserflöhe, Muscheln, Schnecken oder Insektenlarven, aber auch Plankton und Pflanzen.

Wissenswertes

5

Bis zu 5 Tage können Karauschen ohne Sauerstoff überleben.

10

10 Jahre alt können Karausche werden.

2010

2010 wurde die Karausche zum „Fisch des Jahres“ u.a. vom Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) sowie dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) ernannt.

Was es zu schützen gilt

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